PhotoTrip Helgoland 2012


Im Sommer 2011 hatte ich einen Tagesausflug nach Helgoland unternommen. Als Hamburger brauchte ich somit mehrere Dekaden, um die so nah liegende, einzige Hochseeinsel Deutschlands zu besuchen.

Dass ein Tagesausflug auf die Insel nicht annähernd ausreicht, wird einem ziemlich schnell bewusst. Man muss sich entscheiden (Aufenthalt ca. 4 Std.), entweder Unter- und Oberland erkunden oder ein kleiner Ausflug auf die Düne. Also wandere ich über das Oberland bis zur langen Anna und zurück. Die Zeit reicht gerade noch für einen Kaffee.

Die Nutzenanalyse sieht eher negativ aus. 3-4 Std. Fahrt zwischen Hamburg und Büsum, dazu 6 Std. auf der Fähre, insgesamt 10 Std. Transit für 4 Std. Vergnügen. Es lohnt sich trotzdem für die erste Erkundung.

Im Januar habe ich die Insel erneut besucht, diesmal allerdings für 3 Tage. Der Winter hat einen besonderen Reiz, da dann die auf der Düne lebenden Robben Nachwuchs bekommen. Somit steht das obligatorische Robben-Watching an.

Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse fürchtete ich Tage zuvor noch, dass die Fähre zu meinem Termin nicht fahren kann. Neben der Flugverbindung existiert nur der Fährverkehr zwischen Cuxhaven und Helgoland. Das Wetter lies die Überfahrt jedoch zu, wenn da nicht die Maschine des Schiffes am Tag zuvor kaputt gegangen wäre. Somit musste ich den Ausflug um eine Woche verschieben.

Auf Helgoland genoss ich den Kurzurlaub und knipste jeden Tag in der Landschaft, teilweise bei Windstärke 7. Da wurde man auf der Düne fast umgepustet und die Überfahrt mit der kleinen Dünenfähre stellte eine besondere Herausforderung dar.

Zusammenfassend kann ich Helgoland jedem ans Herz legen und einen mehrtägigen Ausflug empfehlen. Einige Impressionen habe ich hier angehängt.